zur Filmbeschreibung

Programm fĂŒr: Montag 11.02.2019

DER GOLDENE HANDSCHUH


Deutschland / Frankreich 2019, Farbe,
Regie: Fatih Akin
Darsteller: Jonas Dassler, Margarethe Tiesel, Hark Bohm

Regisseur Fatih Akin (Gegen die Wand, Aus dem Nichts) hat den 2016 erschienen Roman „Der Goldene Handschuh“ ĂŒber den berĂŒchtigten Frauenmörder Fritz Honka von Heinz Strunk verfilmt.

Es gibt genau drei GrĂŒnde, warum der Mensch trinkt:
Erstens um was Schlimmes zu vergessen,
zweitens um was Schönes zu feiern,
und drittens, wenn mal nix los ist, das was passiert!

Diese mehr korn- als bierselige Weisheit stĂ¶ĂŸt ein Trinkkumpan Fritz Honkas im ersten Trailer zu Fatih Akins neuem Film DER GOLDENE HANDSCHUH aus. Der Hamburger Regisseur verfilmte den gleichnamigen Roman von Heinz Strunk, der sich der wahren Geschichte des Frauenmörders Fritz Honka widmet.
Honka pendelt darin im Hamburg der 1970er Jahre zwischen der berĂŒchtigt - legendĂ€ren Spelunke Zum Goldenen Handschuh auf dem Hamburger Berg auf St. Pauli und seiner armseligen Wohnung in der Ottenser Zeißstraße. Und er trinkt eigentlich immer - aus welchem der drei oben angefĂŒhrten GrĂŒnde auch immer (wenn er ĂŒberhaupt einen braucht).
Gelegenheitsarbeiter Honka, der im richtigen Leben nicht viel auf die Kette bekommt, gehört im Handschuh zur ersten Riege: Er sitzt nicht hinten bei den „Schimmligen“, sondern trinkt seinen „Fako“ vorn an der Theke. Und er hat einen Spitznamen: Fiete. Im Handschuh“ ist das eine besondere Auszeichnung, wenngleich ein Spitzname erster Klasse aus zwei Worten bestehen mĂŒsste, so wie die Titel der anderen StammgĂ€ste „Soldaten-Norbert“, „Tampon-GĂŒnther“ oder „Nasen-Ernie“. Aber immerhin. Doch auch diese Anerkennung bewahrt ihn nicht davor, zunehmend in eine Welt abzugleiten, die geprĂ€gt ist von Alkohol, Gewalt, Frust und Frauenhass.
Der Trailer vermittelt in großen Teilen zwar die bekannte Studio-Braun-typische Milieukomik, zwischendurch kippt die Stimmung jedoch stark ins DĂŒstere, schreibt Patrick Rösing auf stern.de ĂŒber den neuen Film von Fatih Akin, der seine Weltpremiere im Wettbewerb der diesjĂ€hrigen Berlinale hat.

Do 21. bis Mi 27. Februar tÀglich 21.30 Uhr

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